Was für ein Timing. Letzte Nacht wurde mit der Megaparty The Palm Jumeirah eröffnet. Prunk pur, Luxus pur.
Der ORF On hat einen aktuellen Bericht online. “The Palm Jumeirah” ist diese fünf Kilometer lange und ebenso breite künstlichen Insel in Form einer Palme. 40.000 Menschen haben sieben Jahre lang dran gearbeitet. Insgesamt wurden 100 Millionen Kubikmeter Erde und sieben Millionen Tonnen Steine vor der Küste aufgeschüttet.
Seit Jahren werden wir schon mit Bildern von Prunkbauten am Persischen Golf konfrontiert; immer mehr Menschen fahren dorthin auf Urlaub. Und ja, ich bin auch neugierig und find manche Bauten architektonisch durchaus aufregend. Und believe it or not, manche interessieren sich dort sogar für Green Buildings.
Doch wie meist wird wenig darüber gesprochen, was dahinter steckt. Welches politische System, welche sozialen Brüche und Spannungen (Saudi-Arabien diesbezüglich ein heißes Pflaster) und daher passt es grad ganz wunderbar, dass kommenden Montag (20:00) im KlangTheater über Arbeits- und soziale Verhältnisse diskutiert wird.
Im Zauberberg: Fronarbeit im Paradies. Sklaverei im Wüstenarkadien
Ein Blick auf die Schattenzonen hinter der Hochglanz-Architektur der bizarrsten Stadt der Welt.
Ute Woltron und Peter Waldenberger haben dazu ein Feature gestaltet. Das wird übrigens am 29.11. um 09:00 ausgestrahlt. Wo, brauch ich wohl gar nicht mehr erwähnen. Natürlich auf Ö1, das sich eigentlich mal ob der Vielzahl spannender, hochqualitativer Beiträge eine eigene Ode verdient hat.
Mehr zur Diskussion am Montag auf der Radiokulturhaus Website.
Und ach ja, Skifahren kann man auch in Dubai….

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