Ecocity 2008: The city is the solution, not the problem

9 05 2008

Vorweg, San Francisco ist immer eine Reise wert. Eine wunderbare Stadt mit vielen inspirierten Menschen – und damit mein ich nicht die Alt-Hippies (denen die Inspiration aber auch nicht abgesprochen werden soll😉

Noch mehr ist San Francisco eine Reise wert, wenn man Teil des Ecocity World Summit 2008 sein kann; einer Zusammenkunft von ca. 700 TeilnehmerInnen aus über 70 Staaten, die über nachhaltige Modelle der Stadt nachdenken und konkrete Lösungen diskutieren. Die Ecocity Konferenz fand heuer zum siebenten mal statt und verfolgt zumeist einen 2-Jahres Rhythmus. Zu meinem eigenen Erstaunen war ich wohl der einzige Teilnehmer aus Österreich.

Die Themenpalette war äußerst vielfältig und viele Eindrücke werden erst sukzessive in meine Arbeit und dieses Blog einfliessen. Nachhaltige Stadtentwicklung, sanfte Mobilität, Fragen der sozialen Segregation, Suburbanisierung, Dichte der Stadt etc. von theoretischen Modell bis zu praktischen Beispielen wurde wohl nichts ausgelassen.

Die TeilnehmerInnen eint jedenfalls der Gedanke, dass die Städte der Schlüssel sein werden, wenn es um die Frage des Klimawandels und nachhaltiger Lösungen geht. Oder wie Jaime Lerner, der legendäre Bürgermeister von Curitiba in Brasilien und heutige Innovationsentwickler meinte, the city is the solution, not the problem.

Die Welt wird immer stärker von Städten geprägt. Der Anteil an Menschen, die in Städten leben, nimmt rasant zu. 80% der Treibhausgasemissionen erfolgen in Städten. Zugleich ermöglicht die Dichte des Raumes und damit auch die Dichte des Akteursnetzwerks die raschere Implementierung von Lösungen und neuen Modellen als z.B. in zersiedelten Regionen. Denken wir nur an den zentralen Bereich Mobiltät.

Das schöne an der Konferenz war es auch zu sehen, dass nahezu alle Städte weitgehend ähnliche strukturelle Probleme haben: Schnelles Wachstum, Suburbanisierung, Wasserversorgung, Luftqualität, und natürlich auch unterschiedliche Lebensstilfragen. D.h. nämlich auch, dass wir unglaublich viel voneinander lernen können. Dies zu wollen ist ua. Teil der politischen Kultur eines Lebensraumes, denn es heißt offen sein für Neues, Anderes und möglicherweise auch Fehler einzugestehen. Naja, an dieser Kultur gibt es in unseren Breiten einiges zu arbeiten.

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6 responses

9 09 2008
Greening the Ballhausplatz « g u e n s b l o g

[…] Das bringt mich aber auf die Idee, endlich über ein Programm zu schreiben, das mich im Rahmen der Ecocity Konferenz in San Francisco schwer beeindruckt hatte: “Green the […]

8 01 2009
17 02 2013
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