Klima-Handel im Reality-Check

27 11 2010

Der STANDARD hat dieses Wochenende hat eine Schwerpunktausgabe zur Klimakonferenz in Cancun herausgegeben. Gut aufbereitet, inhaltlich vielfältig und durchaus spannend. Die Beiträge sind auch online abrufbar, aber haben nicht das eigene Design wie in der Wochenend-Ausgabe.

Ich wurde eingeladen, einen Artikel zu den Flexiblen Mechanismen im Kyoto-Protokoll zu schreiben. Vor 13 Jahren war ich als NGO-Vertreter Mitglied der österreichischen Regierungsdelegation und konnte hautnah die Verhandlungen in Kyoto verfolgen. Eine extrem interessante und spannende Zeit. Wo es damals schon seitens der Umwelt-NGOs Bedenken hab, waren die Flexiblen Mechanismen. Also jene Instrumente, mit denen Industriestaaten ihren Treibhausgasreduktionsverpflichtungen durch Investitionen im Ausland nachkommen können. Von möglichen Loopholes (Schlupflöchern) war und ist die Rede.
Ich hab mir daher angesehen, wie der Stand der Dinge in Österreich ist, welche Projekte im Laufen sind, wieviel bereits “am Konto” und zu welchem Preis. Die großen Fragen bleiben: werden mit den Mitteln zusätzliche Maßnahmen finanziert und wer verdient dabei wirklich?
Zum Themenbereich wäre noch viel zu sagen und zu schreiben, aber nicht immer ist dafür Platz…

Hier gehts zum Artikel: Klima-Handel im Reality-Check.


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14 12 2010
christoph tobitsch

stichwort carbon capture!

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