Blick über den großen Teich, Teil 2: Shale Economy – Spiel mit falschen Erwartungen

27 03 2014

Etwas später als erhofft folgt nun Teil 2 der Guensblog-Serie zum US Shale Boom. Teil 1 setzt sich vor allem mit der Klimaschutz-Perspektive auseinander und mit der Frage, inwieweit Schiefergas Kohle ersetzt. Im aktuellen Beitrag geht es um einige ökonomische Aspekte in der Bewertung der Schiefergas Entwicklung. Die aktuelle politische Lage rund um die Russland/Ukraine-Krise wird angesichts der enormen Importabhängigkeit vieler europäischer Staaten von Russland die Schiefergas-Debatte in Europa intensivieren. Relevant scheint mir: welche Erwartungshaltungen an die mögliche Shale-Förderung in Europa sind realistisch?

Europa ist abhängig von fossilen Energieimporten. 54% der in Europa genutzen Energie muss importiert werden. Die Kosten dafür steigen deutlich. Nicht, weil die Importmenge in den vergangenen Jahren so dramatisch gestiegen ist, sondern weil die EU-Staaten nach dem enormen Ölpreisanstieg – ich wiederhole mich, aber die möglicherweise wichtigste Veränderung der vergangenen zehn Jahre am Energiemarkt! – jährlich mehr als 500 Milliarden Euro netto für fossile Energieimporte ausgeben. Das sind 200 Milliarden Euro mehr als noch vor wenigen Jahren. Österreich ist übrigens zu rund zwei Drittel von Energieimporten abhängig. Die Kosten dafür liegen bei jährlich netto ca 13 Milliarden Euro. (Brutto – also ohne Einbeziehung des Wertes von Energieexporten – sind es 17 Milliarden Euro gewesen, Stand 2012)

Die Abhängigkeit ist bei Gas, aber noch mehr bei Ölimporten zu spüren. (geredet wird aufgrund der Russland/Ukraine-Krise aber nur über Gas, weil 50% des russischen Erdgas nach Europa durch die Ukraine transportiert wird; deutlich weniger ist es bei Rohöl) 2012 importierte Österreich Gas im Wert von rund 3,5 Milliarden Euro und Rohöl- bzw. Rohölprodukte im Wert von 8,8 Milliarden Euro.  70% der österreichischen Gasimporte kommen dabei aus Russland bzw. – wie der Mineralölbericht ausweist – den GUS-Staaten (bei einer Importquote von 85% ist Österreich damit zu 57% von Russland/GUS-Gas abhängig).

Man hat also guten Grund, über Alternativen nachzudenken. Also z.B. darüber, ob Schiefergas mittels Fracking, eine realistische Option ist. Werfen wir also einen Blick in die USA, wo Shale tatsächlich die Energie-Landschaft massiv verändert hat:

 Shale-Boom = Shale Gas + Light Tight Oil

Ein Blick auf die produzierten Mengen zeigt, dass tatsächlich die vielzitierte Post abgegangen ist.  Hier zwei Graphiken aus der lesenswerten Studie des Geologen David Hughes für das Post Carbon Institute. (Drill, Baby, Drill)

Graphik: Anstieg der US Schiefergas-Mengen zwischen 2000 und Mai 2012

(Quelle: David Hughes, Drill)

http://www.postcarbon.org/drill-baby-drill/

Graphik: Anstieg der nordamerkainsichen Schieferöl-Mengen zwischen 2005 und Anfang 2014  (Quelle: EIA)

Dabei sollte man eine Sache bedenken. Alle reden über Schiefergas. Aber nicht weniger wichtig ist die deutlich erhöhte Ölproduktion aus Shale Feldern. Die Graphik zeigt, dass die USA mittlerweile über 3 Mio Barrel/Tag Light Tight Oil produzieren. Eine beachtliche Menge mit Folgen für den Weltmarkt. Die Menge entspricht über 4 Prozent der Rohölproduktion am Weltmarkt.

Tatsächlich haben die erhöhten Mengen dazu geführt, dass – wie schon in Teil 1 erläutert – die Kluft zwischen Produktion und Verbrauch in den USA zurückgegangen ist. Zur viel zitierten Energieunabhängigkeit wird es zwar nicht reichen, aber die Importkosten konnten dadurch reduziert werden.

Graphik: Entwicklung von US-Gesamtenergieverbrauch und US-Produktion seit 1980 (Daten EIA)

usenergy

Laut dem Buch “Fueling Up” lagen die US-Ausgaben für Energieimporte im Jahr 2012 bei 284 Milliarden US-Dollar. Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lagen sie noch bei 408 Milliarden US-Dollar. (der Höhepunkt bei den Importkosten). Trotz der gestiegenen Eigenproduktion importieren die USA  derzeit ungefähr die gleiche Menge Öl wie vor 20 Jahren. Der Wert dessen ist jedoch sogar inflationsbereinigt drei Mal so hoch wie damals. Eine Reduktion der Importsabhängigkeit ist also für viele ein Gebot der Stunde. Wieder ist aber in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass dies auch der zumindest temporären Energieverbrauchsreduktion zu verdanken ist.

Dennoch ist vor dem Hintergrund der Tatsache, dass die USA immer noch in beträchtlichem Nettoenergieimporteur sind, das Angebot, verflüssigtes Erdgas nach Europa zu liefern um die Abhängigkeit von Russland zu verringern, kritisch zu sehen. Erstens ist die Option teuer; zweitens um es mit Richard Heinberg zu sagen: “There’s just one tiny problem with all these fervent desires and good intentions. On a net basis, the US has no oil or gas to export.”

 

Boom oder Bubble: die Mär vom billigen Schiefergas

Eines der hartnäckigen Gerüchte, die sich halten, ist, dass Schiefergas günstig sei, was insbesondere mit dem deutlichen Unterschied zwischen US-amerikanischen und europäischem Gas argumentiert wird. Zu den Kosten von Fracking und Schiefergas sei auf diesen sehr interessanten Beitrag von Cornelia Daniel verwiesen, die auch auf die stets lesenswerte Seite des Energieanalysten Steffen Bukold verweist. Bukold verdeutlicht in seinem Global Energy Briefings immer wieder die enormen regionalen Unterschiede innerhalb des US-amerikanischen Gasmarkts hin.

Die enorme Produktionssteigerung aus US-Shale hat dazu beigetragen, dass die Gaspreise relativ gering bleiben. Mehr Angebot bei in den vergangenen Jahren niedrigerer Nachfrage (Krisenjahre nach 2008) sind die simple Ursache. Dazu massive Investments aus dem Kapitalmarkt, die nach dem Finanzcrash neue Zukunftsmärkte aufspüren und eine Öl- und Gasbranche, die zu den finanzstärksten und mächtigsten der Welt gehört.

Unbestritten ist: Der Öl- und Gassektor ist für den Kapitalmarkt nach 2009 noch wichtiger geworden. Zwischen 2009 und 2011 sind 41 Prozent aller gewerblichen Investitionen der USA in den Öl- und Gassektor geflossen. (Quelle: Fueling Up). Auch der britische Aktienindex ist ein Indikator:  Vor etwas mehr als zehn Jahren noch hatten Öl-, Gas- und Kohleunternehmen einen Anteil von rund zehn Prozent. Heute liegt er bei rund einem Drittel. (Quelle: Die Zeit “Bohren bis die Blase platzt“, Carbon Tracker). Hier wird auf Teufel-komm-raus gefracked mit einer klaren Erwartungshaltung: neue Markterschließung, neue Abhängigkeiten und in Zukunft will man auch Rendite sehen. Der Shale-Hype ist die Folge davon. Daher kommt auch der Begriff Bubble. Einerseits gibt es die Carbon Bubble, die platzt, wenn sich die Weltgemeinschaft zur notwendigen Reduktion der CO2-Emissionen verpflichtet und damit viele fossile Investitionen unrentabel macht; andererseits die Shale Bubble:

henryhubDenn hier kommt die nächste Frage: woher kommt die Rendite? Bei den US-Preisen vergangener Jahre ist Schiefergas nicht profitabel. Es ist schwierig, aus den besteheden Untersuchungen standardisierte Werte für den Break-Even rauszufiltern, denn kaum ein Schiefergas-Feld gleicht dem anderen. Manche Quellen sprechen von langfristig 4 $/MMBtu; manche von 7$/MMBtu. (Million British thermal unit) Die Preiskurve der vergangenen beiden Jahre zeigt notwendigerweise auch schon wieder nach oben. Parallel dazu sind laut IHS-Herold Analyse die Investitionen in neue Felder vergangenes Jahr signifikant zurückgegangen (siehe Sueddeutsche). Und strukturell ist relevant zu wissen:

  • 68% der gesamten US-Schiefergasproduktion kommt aus 3 Feldern
  • 74% der gesamten US-Schieferölproduktion kommt aus 2 Feldern  (Quelle: Hughes Präsentation Jänner 2014)

Die sogenannten Low Hanging Fruits werden zuerst abgeschöpft.

Dazu ist auch anzumerken, dass Shale bemerkenswerte Declineraten hat, d.h. es wird gleich zu Beginn der größte Output geschöpft und dann sinken die Förderraten rasch ab. D.h. um die Produktionsmengen aufrecht zu erhalten, wird simpel gesagt, ein Loch nach dem nächsten gebohrt. Die Anzahl der Bohrtürme wird weiter steigen, während die Produktionsraten nicht zwingend mitsteigen werden. Der Input erhöht sich; der Output aber nicht. Wie viele Jahre kann die Party dauern?

Klar ist: die Profitabilität ist bei US Light Tight Oil dank eines Weltmarktpreises rund um 100 US-Dollar/Barrel besser als bei Schiefergas. Man kann gespannt sein, wie sich die Kluft der unterschiedlichen Märkte noch auswirken wird. Der Ölpreis bleibt hoch; aber auch der Gaspreis wird zwangsläufig in den USA steigen müssen.

 

Job- und Wirtschaftswunder Schiefergas?

Der Schiefergas-Boom wird in der politischen Diskussion in Europa oft mit dem wirtschaftlichen Aufschwung der USA in Zusammenhang gebracht und einer möglichen Re-Industrialisierung, die ihre Grundlage in billigem Gas bildet. Auch hier gilt es kritisch zu analysieren.

priceratiogasJa, die Price Disparity zwischen den unterschiedlichen Regionen bei Erdgas-Preisen ist gegeben. Siehe Graphik links aus dem World Energy Outlook 2013 der IEA. Aber wie oben beschrieben: die Gaspreise steigen aktuell in den USA relativ stark an. (nicht nur witterungsbedingt). 2012 hatten wir auch nach Meinung der IEA den Höhepunkt der Preiskluft zwischen Europa und den USA. Ob die Strategie der USA, mit billigem Gas energieintensive Industriezweige wie die Chemie-, Düngemittel- oder die Stahlindustrie anzuwerben, auch mittelfristig aufgeht, kann hinterfragt werden. Während man fälschlicherweise pauschal von der Industrie oder manchmal auch nur der energieintensiven Industrie spricht, ist genaue Differenzierung notwendig (für die in der politischen Debatte meist kein Platz ist) Der World Energy Outlook verweist auf die Unterschiede in den Anteilen der Energiekosten an den Gesamtkosten.

weo278

Wie die aktuelle hervorragende Studie im Rahmen von Climate Strategies zeigt (Mitwirkende ua London School of Economics, DIW Berlin und auch Prof. Stefan Schleicher vom Wegener Zentrum in Graz) auf Daten aus Deutschland basierend zeigt, sind Energiekosten nicht der entscheidende Faktor für die industrielle Wettbewerbsfähigkeit. Für 92 Prozent der Industrie machen die Energiekosten nicht mehr als 1,6 Prozent der Kosten aus. Das bedeutet nicht, dass die anderen acht Prozent irrelevant sind, aber es relativiert sich doch einiges, wenn man die enorme Priorität möglichst unambitionierter Klima- und Energieziele auf der Agenda der Industrielobbys sieht. Oder wie ich mir erlaubt habe, in einem Presse-Kommentar zu fragen: wen vertreten eigentlich die Industrievertreter?

Welchen wirtschaftlichen Effekt hat also der Shale-Boom in den USA: Wieder aus Fueling Up: In jenen Gegenden, wo entsprechende Bohraktivitäten erfolgen, ist natürlich der Bedarf an Dienstleistungen und wirtschaftlichen Gütern gestiegen. Aber der US-weite Aufschwung wird viel mehr durch die verbesserte Gesamtsituation, insbesondere durch erhöhte Konsumausgaben getragen.

Was Jobzahlen betrifft, wird relativ willkürlich mit Zahlen herumgeworfen. Die Chemie-Industrie sieht zusätzlich 400.000 Jobs; Wood MacKenzie 1,4 Millionen Jobs bis 2030 durch Öl- und Gasboom (inkl Alaska). Mc Kinsey das Potentzial von 1 bis 1,7 Millionen bis 2020. IHS sieht gar 3,5 Millionen Jobs bis 2036. Alle Zahlen sind brutto zu verstehen; Netto-Effekte sind kaum mitberücksichtigt.

Bei aller gebotenen Vorsicht, zeigt ein Blick in die aktuelle US-Arbeitsmarktstatistik, dass in der industriellen Produktion vergangenes Jahr 77.000 neue Jobs geschaffen wurden, in der Öl- und Gasindustrie 26.000; zugleich aber in der Gastronomie 306.000.

Das Konzept der Reindustrialisierung durch billige Produktionsfaktoren erinnert an ein Zurück in die 60er und 70er Jahre. Im Gegensatz zu anderen Innovationen im Energiesektor hat der Öl und Gasboom keinen transformativen Effekt. Der Wechsel von Holz auf Kohle ermöglichte neue Arten industrieller Aktivitäten, weil der Energiegehalt der Kohle höher war und der Transport leichter. Die Entwicklung der Elektrizität hatte ebenso transformativen Effekt, weil Strom vielseitiger und flexibler ist. Öl ebenso. Aber der neue unkonventionelle Öl- und Gasboom bietet keine neue oder unterschiedliche Form des Wirtschaftens. Er ist nicht vergleichbar mit dem IT-Boom der 90er Jahre,  der komplett neue Anwendungen und Dienstleistungen ermöglichte. Das fossile Comeback kann hilfreich sein, wenn man das alte auf fossiler Energie aufbauende System noch irgendwie durch die Runden bringen will, aber bringt es auch den Strukturwandel, der zukunftsfähig ist? Nach aktuellem Stand muss man sagen: nein!

Und genau hier ist der Punkt, wo meiner Meinung nach eine europäische Energiewende greifen müsste:

 

Quo vadis, Europa?

Die EU ist also eingeklemmt zwischen der Abhängigkeit von russischem Gas (und auch Öl) und den nicht minder von Eigeninteressen geprägten Angeboten, Europa mit us-amerikanischem LNG (Liquified Natural Gas) zu beglücken bzw. die Schiefergas-Exploration voranzutreiben.

Und hier ist der Punkt: es gibt aktuell keinen Hinweis, dass ein Shale-Boom ähnlich den USA in Europa funktionieren könnte.

Ein Beispiel: Die österreichische RAG bohrt seit 2009 in Polen nach Schiefergas. Wie der Standard schreibt, wird aktuell der Rückzug überlegt. Grund: “wirtschaftlich nicht darstellbar”. Wie gesagt, Schiefergasfelder unterscheiden sich stark von einander . Unterschiedliche Geologie aber auch andere Flächennutzungen, höhere Bevölkerungsdichte, Umweltauflagen und die fehlende industrielle Infrastruktur sind Gründe, warum man die Erwartungshaltung an eine europäische Schiefergas-Gewinnung deutlich runterschrauben muss. Das Risiko, hier auf ein falsches Pferd zu setzen, ist auch ökonomisch hoch.

Wie Cornelia Daniel richtig schriebt, fehlt in Europa eine eigenständige Energiestrategie.  Was mit unterschiedlichen inneren (also nationalen bzw. kommerziellen) Eigeninteressen zu tun, aber auch damit, dass die Klarheit bei den Klima- und Energiezielen verloren gegangen ist. Weshalb der laufende 2030-Prozess umso wichtiger ist.

Mein Wunsch wäre, dass Europa sich der Eigenständigkeit und auch der eigenen Stärke besinnt. Eine Strategie, die darauf aufbaut, möglichst billige Produktionsfaktoren bieten zu können, ist ein Schritt zurück. Europa muss auf Effizienz, Innovation, die besten Köpfe und Klarheit bei idealerweise ambitionierten Zielen setzen. Hier hat Europa seine Stärken entwickelt. Man ist gerade dabei, jene zu verspielen.

 

Zusammenfassend:

  • Der US-Shale Boom trägt dazu bei, die Kosten für den Import fossiler Energie deutlich zu reduzieren. Ein zweiter Schlüssel dafür ist die Verringerung des Energieverbrauchs.
  • Wie lange der Boom anhält, ist schwer vorherzusagen. Es gibt ernst zu nehmende Indizien, dass die Party nach wenigen Jahren wieder vorbei sein wird. Es ist davon auszugehen, dass der US-Gaspreis mittelfristig weiter signifikant steigen wird.
  • Bei den positiven Effekten der US-amerikanischen Wirtschaft spielt das fossile Comeback nur eine untergeordnete Rolle im Vergleich zur allgemeinen Konjukturerholung. Achtung auf die Phase, wenn das Zinsniveau wieder steigt.
  • Die US-amerikanische Weg ist keineswegs auf Europa übertragbar. Europa braucht eine eigenständige Strategie, um die fossile Importabhängigkeit zu reduzieren. Der Ausbau erneuerbarer Energieträger und eine Verringerung des Energieverbrauchs sind die sichereren Investitionen zur Reduktion der fossilen Importabhängigkeit  im Vergleich zu übertriebenen Shale Erwartungen. 

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26 05 2014
Monterey Shale (CA): Wie schnell der Shale Boom zusammenbrechen kann. | g u e n s b l o g

[…] sondern einen weiteren Beitrag zum Thema Fracking und Schiefergas/Schieferöl.  (nach Teil 1 und Teil 2)  Anlass sind Vortrag und Teilnahme an der Pressekonferenz des Biomasseverbandes zur heutigen […]

27 06 2014
Monterey Shale (CA): Wie schnell der Shale Boom zusammenbrechen kann

[…] oä, sondern einen weiteren Beitrag zum Thema Fracking und Schiefergas/Schieferöl (nach Teil 1 und Teil 2). Anlass sind Vortrag und Teilnahme an der Pressekonferenz des Biomasseverbandes zur heutigen […]

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